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Touton-Riesenzelle

nach Karl Touton (1858-1934), deutscher Dermatologe

1 Definition

Touton-Riesenzellen sind vielkernige Riesenzellen, die man in Läsionen mit hohem Lipidgehalt findet, z.B. in Fettnekrosen, Xanthomen, Xanthelasmen, Xanthogranulomen und Dermatofibromen.

2 Histologie

Touton-Riesenzellen entstehen durch Fusion von Schaumzellen, wahrscheinlich unter dem Einfluss verschiedener Zytokine (z.B. Interferon-gamma oder Interleukin-3). Im Lichtmikroskop zeigen sie einen kokardenartigen Aufbau. In der Zellmitte befindet sich ein homogenes, eosinophiles bis amphiphiles Zytoplasmakompartiment, das ringförmig von Zellkernen umgeben ist. Diese werden wiederum von einem weniger anfärbbaren, schaumigen Zytoplasmaabschnitt umschlossen.

3 Bildquelle

Tags:

Fachgebiete: Pathologie

Diese Seite wurde zuletzt am 30. Juli 2020 um 19:16 Uhr bearbeitet.

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