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Schlaftrunkenheit

Englisch: confusional arousal

1 Definition

Schlaftrunkenheit ist eine Aufwachstörung, die zu den NonREM-Parasomnien gezählt wird. Nach dem Aufwachen kommt es hierbei zu Orientierungsstörungen, Benommenheitsgefühlen und konfusen Handlungen. Dieser Zustand kann 15-30 Minuten lang anhalten.

2 Hintergrund

Laut polysomnographischen Untersuchungen tritt Schlaftrunkenheit am ehesten bei raschen Erweckungen aus dem Tiefschlaf auf. Typisch ist auch eine schwere Erweckbarkeit der betroffenen Personen. Die Ursache der schweren Erweckbarkeit und der Schlaftrunkenheit sind unklar. Es wird eine ungleichmäßige Erregung von motorischen Verhaltenssystemen und bewusstseinsregulierenden Systemen angenommen. Darüber hinaus wird eine Deaktivierung frontaler Hirnabschnitte bei gleichzeitiger Aktivierung thalamokortikaler Bahnen zum limbischen System vermutet. Schlaftrunkenheit kann bei Erwachsenen und bei Kindern auftreten. Auf beruhigendes Ansprechen reagiert der schlaftrunkene Patient meist nicht, oft verschlimmert dies die Situation sogar. Die Frequenz des Auftretens der Erkrankung varriiert individuell von 1x pro Nacht bis 1x pro Monat.

3 Diagnose

Zur Diagnose dient eine Video-Polysomnographie.

4 Symptome

5 Therapie

Eine spezifische Therapie ist bis dato nicht bekannt. Allgemein werden die Anwendung von Entspannungstechniken und Maßnahmen der Schlafhygiene empfohlen.

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