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Sarkozystose

Synonym: Sarkosporidiose

1 Definition

Die Sarkozystose ist eine parasitäre Zoonose, die zu den Tropenkrankheiten zählt. Sie wird durch Einzeller der Gattung Sarcocystis hervorgerufen.

2 Hintergrund

Die Erreger der Sarkozystose sind einzellige Parasiten mit einem zweiwirtigen Vermehrungszyklus. Der sexuelle Zyklus findet im Darm eines Endwirts statt. Diese Sarkozystose des Gastrointestinaltrakts verläuft in der Regel asymptomatisch. Wird der Mensch hingegen zum Zwischenwirt, wandern die Erreger in die Muskulatur ein und bilden hier Zysten.

3 Klinik

Charakteristisch ist ein zweiphasiger Verlauf mit anfänglichem Fieber und Kopfschmerzen. Nach einem beschwerdefreien Intervall von etwa 14 Tagen kommt es dann erneut zu Fieber, das von starken, teilweise extremen Myalgien begleitet ist.

Im Labor zeigen sich eine Erhöhung von Creatinkinase (CK) und Laktatdehydrogenase (LDH) sowie eine Eosinophilie.

siehe auch: Sarcocystiose (Geflügel)

Fachgebiete: Tropenmedizin

Diese Seite wurde zuletzt am 16. September 2021 um 14:24 Uhr bearbeitet.

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