Vom 12. bis 28. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Zur Zeit steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren, Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 12. bis 27. Juni 2021 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 28. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben. Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt! Bis bald Euer Flexikon-Team

Selektive proximale Vagotomie

(Weitergeleitet von SPV)

Abk.: SPV
Englisch: selective proximal vagotomy

1 Definition

Die selektive proximale Vagotomie ist ein operatives Verfahren der Ulcuschirurgie zur Behandlung von Magen- oder Dünndarmgeschwüren.

2 Verfahren

Die selektive proximale Vagotomie umfasst die selektive chirurgische Durchtrennung der die proximalen Magenanteile innervierenden vagalen Fasern unter Schonung der Nervenfasern, die zum Pylorus ziehen (vorderer und hinterer Latarjet-Nerv).

3 Hintergrund

Ursache des Ulcus ventriculi bzw. duodeni ist ein Missverhältnis von protektiven Faktoren der Magenschleimhaut (Muzin) und HCl-Sekretion der Parietalzellen. Letztere unterliegt einem nervalen Stimulus durch den Nervus vagus.

4 Indikation

Aufgrund effektiver sekretionsinhibierender Pharmaka (Protonenpumpenhemmer, H2-Blocker) findet die selektive proximale Vagotomie nur bei therapierefraktären schweren Verlaufsformen Anwendung.

siehe auch: gastroduodenale Ulkuskrankheit, Magendrüse

Diese Seite wurde zuletzt am 22. September 2017 um 14:59 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

12 Wertungen (2.92 ø)

23.171 Aufrufe

Copyright ©2021 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: