Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Rhexisblutung

von altgriechisch: ῥῆξις ("rhexis") - Brechen, Platzen
Synonym: Haemorrhagia per rhexin

1 Definition

Eine Rhexisblutung ist eine Blutung, die durch die Zerreißung eines größeren Blutgefäßes aufgrund einer Wandschwäche entsteht. In der Regel handelt es sich dabei um Arterien.

2 Ätiologie

Rhexisblutungen entstehen meist durch eine Vorschädigung des Gefäßes, die zu einer Schwächung der Wandstruktur führt, z.B. bei

Der wichtigste Risikofaktor für eine Rhexisblutung ist die arterielle Hypertonie, da sie sowohl die Blutung auslösen kann, als auch degenerative Veränderungen der Gefäßwand unterhält.

3 Pathogenese

Bei einer Rhexisblutung übt der Blutdruck, der von Innen auf die Gefäßwand einwirkt, eine Kraft aus, der die Muskel- und Faserelemente der Gefäßwand nicht mehr widerstehen können. Dadurch kommt es zu einer Gefügedilatation und schließlich zum Riss der Gefäßwand.

4 Beispiele

Tags:

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

2 Wertungen (5 ø)

72 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: