Relaxationszeit
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Definition
Die Relaxationszeit ist eine Zeitkonstante in der Magnetresonanztomographie (MRT), die die Geschwindigkeit beschreibt, mit der die Magnetisierung nach Anregung durch einen Hochfrequenzpuls in ihren Gleichgewichtszustand zurückkehrt. Sie ist eine gewebespezifische Kenngröße und bestimmt maßgeblich den MRT-Bildkontrast.
Physikalische Grundlagen
Nach der Anregung befinden sich die Kernspins außerhalb des thermischen Gleichgewichts. Die Rückkehr erfolgt exponentiell und kann durch charakteristische Zeitkonstanten beschrieben werden. Man unterscheidet:
- longitudinale Relaxationszeit (T1): beschreibt den Wiederaufbau der Longitudinalmagnetisierung entlang des B0-Magnetfeldes. T1 ist die Zeit, nach der etwa 63 % der Gleichgewichtsmagnetisierung erreicht sind.
- transversale Relaxationszeit (T2): beschreibt den Abbau der Transversalmagnetisierung durch Verlust der Phasenkohärenz. T2 ist die Zeit, nach der die Transversalmagnetisierung auf etwa 37 % ihres Anfangswertes abgefallen ist.
- effektive transversale Relaxationszeit (T2*): beschreibt die effektive transversale Relaxation unter zusätzlicher Berücksichtigung von Magnetfeldinhomogenitäten.
Einflussfaktoren
Die Relaxationszeiten hängen von mehreren Faktoren ab:
- molekulare Umgebung (Gewebestruktur, Beweglichkeit der Moleküle)
- Magnetfeldstärke
- Temperatur
Typische Zusammenhänge:
- T1 nimmt mit steigender Magnetfeldstärke zu
- T2 ist weniger stark feldabhängig
- T2* ist stark von Feldinhomogenitäten beeinflusst
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Letzter Edit:
18.03.2026, 22:28
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