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T1-Relaxation

Synonym: longitudinale Relaxation, Längsrelaxation, Spin-Gitter-Relaxation
Englisch: T1 relaxation

1 Definition

T1-Relaxation ist ein Fachausdruck aus der Kernspintomographie. Er beschreibt den Übergang der Längsmagnetisierung (longitudinalen Magnetisierung) in ihren Gleichgewichtszustand (Mz0), der durch die Zeitkonstante T1 bestimmt wird.

  • Mz(t) = M0+(Mz(0) - Mz0) exp(-t/T1)

Die Zeitspanne, welche die T1-Relaxation in Anspruch nimmt, nennt man T1-Relaxationszeit.

2 Hintergrund

Nach Abschalten eines Hochfrequenzimpulses richten sich die Kernspins wieder entlang des äußeren Magnetfeld aus und geben dabei Energie in Form von Wärme an die Umgebung ab. Diesen Prozess der Wiederausrichtung, genauer gesagt des Wiederaufbaus aus der Längsmagnetisierung in ihren Gleichgewichtszustand, bezeichnet man als T1-Relaxation. Er hängt wesentlich von der Wärmeleitfähigkeit des Gewebes ab. Gewebe mit schnellem Wärmetransfer (z.B. Fettgewebe) stellen sich in T1-gewichteten Bildern hell dar, Gewebe mit langsamem Wärmetransfer dunkel (z.B. Liquor).

Fachgebiete: Radiologie

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