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Refluxösophagitis

Synonym: erosive Refluxkrankheit (Abk.: ERD)
Englisch: erosive reflux disease

1 Definition

Als Refluxösophagitis bezeichnet man eine Entzündung der Speiseröhre (Ösophagus), auch bekannt als Ösophagitis. Sie wird durch den Reflux sauren Magensaftes (Refluxkrankheit) hervorgerufen.

Ursächlich ist eine säurebedingte erosive Schädigung der Ösophagusschleimhaut im Rahmen einer bestehenden Refluxkrankheit (GERD).

2 Klinik

Symptomatisch imponieren Sodbrennen und retrosternale Schmerzen (DD: Myokardinfarkt) und (fakultativ schmerzhafte) Schluckbeschwerden. Die Refluxösophagitis kann jedoch auch einen asymptomatischen Verlauf haben und wird dann zufällig, z.B. im Rahmen einer Gastroskopie entdeckt.

siehe auch: Ösophagitis

3 Diagnostik

Die diagnostische Abklärung erfolgt endoskopisch (Gastroskopie).

Entsprechend Anzahl und Ausdehnung der Läsionen kann die Refluxösophagitis nach "Savary und Miller" in unterschiedliche Schweregrade unterteilt werden:

Weitere Systeme zur Stadieneinteilung der Refluxösophagitis sind die Los-Angeles-Klassifikation und die MUSE-Klassifikation.

4 Therapie

Die Behandlung erfolgt in Abhängigkeit des jeweiligen Stadiums konservativ oder operativ. - siehe GERD

siehe auch: NERD

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