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Proofreading

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Deutsch: Korrekturlesefunktion, Korrekturlesen

1 Definition

Als proofreading bezeichnet man in der Genetik die Fähigkeit der DNA-Polymerase, Replikationsfehler zu erkennen und diese zu korrigieren.

Das Korrekturlesen ist einer von mehreren Mechanismen des DNA-Reparaturvorgangs.

siehe auch: Nukleotid-Exzisionsreparatur

2 Molekulargenetik

Die DNA-Polymerase erkennt zunächst, welcher Strang der neusynthetisierten DNA-Doppelhelix den Fehler enthält und schneidet die falsche Base heraus. Anschließend ersetzt sie das ausgeschnittene Stück durch das richtige, komplementäre Nukleotid und sorgt für eine Wiederverknüpfung der Fragmente. Die Polymerase arbeitet so genau, dass trotz des hohen Tempos von 20 Basenpaaren pro Sekunde nur jede zehnmillionste Base falsch eingefügt wird.

Von den so entstandenen Replikationsfehlern werden wiederum 99,9% als solche erkannt und korrigiert.

3 Literatur

  • "Basiswissen Humangenetik" - Christian P. Schaaf, Johannes Zschocke, Springer-Verlag, 2. Auflage

Diese Seite wurde zuletzt am 13. Mai 2020 um 13:07 Uhr bearbeitet.

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