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Pankreaskopfresektion

1 Definition

Eine Pankreaskopfresektion ist die operative Entfernung (Resektion) des Pankreaskopfes.

2 Indikation

Notwendig wird eine solche Operation bei Tumoren und chronischen Pankreatitiden.

3 Methoden

Es gibt drei unterschiedliche Methoden, die zur Zeit angewendet werden:

Bei dieser Methode, werden Pankreaskopf, die distalen Gallengänge, Gallenblase und ein Drittel des Magens entfernt. Mittels Hepatikojejunostomie, Pankreatikojejunostomie und Gastrojejunostomie werden Magen, Gallengang und Pankreaskörper mit dem Jejunum verbunden.

Diese Methode ähnelt sehr der klassischen Resektion, jedoch ist der Magen hierbei nicht beteiligt. Dies hat zum Vorteil, dass die Funktion des Pylorus und somit die physiologische Magenentleerung erhalten bleibt. Weitere Vorteile gegenüber der klassischen Methode sind jedoch nicht vorhanden. Der Magen und der Gallengang werden End-zu-Seit mit dem Jejunum verbunden. Der Rest des Pankreas wird End-zu-End verbunden

  • Duodenum-erhaltende Pankreaskopfresektion:

Bei dieser Art der Pankreaskopfresektion wird der Pankreaskopf so ausgeschält, so dass nur noch der Pankreaskörper und der kaudale Anteil des Pankreaskopfes erhalten bleiben. Der Vorteil ist, dass so die Gallengänge erhalten bleiben. Die zu erhaltenden Anteile der Bauchspeicheldrüse werden mit dem Jejunum anastomosiert. Dieses Verfahren kommt nicht bei Tumorerkrankungen sondern nur bei einer chronischen Pankreatits zum Einsatz.

Fachgebiete: Chirurgie

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