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Nateglinid

1 Definition

Nateglinid ist ein zur Substanzgruppe der Glinide gehöriges Phenylalaninderivat. Es stimuliert schnell und kurzfristig die postprandiale Insulinsekretion

2 Indikation

Nateglinid wird zur Behandlung des Typ-2-Diabetes eingesetzt. Im Gegensatz zu seinem gruppengleichen Verwandten Repaglinid ist Nateglinid nur in Kombination mit Metformin zugelassen. Die Einnahme sollte kurz vor den Mahlzeiten erfolgen, um einen postprandialen Blutzuckeranstieg vermindern.

3 Wirkmechanismus

Nateglinid bewirkt - wie die Sulfonylharnstoffe - eine Hemmung ATP-abhängiger Kaliumkanäle der Beta-Zellen und steigert dadurch die Abgabe von Insulin. Die Gefahr von Hypoglykämien ist jedoch geringer als bei Sulfonylharnstoffen.

4 Nebenwirkungen

5 Kontraindikationen

Fachgebiete: Pharmazie

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