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Muskelrelaxation (Anästhesie)

Synonyme: Muskelrelaxierung, neuromuskuläre Blockade

1 Definition

Unter Muskelrelaxation versteht man in der Anästhesie und Intensivmedizin die pharmakologische Hemmung der Muskelaktivität mit Hilfe von Muskelrelaxantien.

siehe auch: Relaxation

2 Hintergrund

Die Muskelrelaxation erleichtert chirurgische Eingriffe im Bauchraum, da die Spannung der Bauchmuskulatur herabgesetzt wird. In der Intensivmedizin wird sie u.a. zur Senkung des Beatmungsdrucks und zur Stoffwechselentlastung bei Muskelzittern und Krämpfen (z.B. Tetanie, Status epilepticus) eingesetzt.

3 Überwachung

Die Muskelrelaxation kann klinisch oder apparativ beurteilt werden.

3.1 Klinische Beurteilung

  • Intraoperativ
  • Postoperativ
    • Augenöffnen
    • Händedruck
    • Anheben und Halten des Arms oder Kopfs

3.2 Apparative Beurteilung

Die apparative Beurteilung der Muskelrelaxation, auch Relaxometrie oder neuromuskuläres Monitoring (NMM) genannt, erfolgt durch die elektrische Stimulation peripherer Nerven und die quantitative Registrierung der dadurch ausgelösten Muskelantwort. Anhand der Relaxometerwerte kann der Anästhesist die Dosierung der Muskelrelaxanzien kontrollieren und steuern.

Fachgebiete: Anästhesiologie

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