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Muskelkraft

1 Definition

Als Muskelkraft, kurz Fm, bezeichnet man die von einem Muskel, im engeren Sinn Skelettmuskel, ausgeübte Kraft, welche die Grundlage der Bewegungen des Körpers ist.

2 Physiologie

Die Muskelkraft basiert auf Muskelkontraktionen, die biochemisch durch die Strukturproteine Aktin und Myosin in den Sarkomeren des Muskels ermöglicht werden. Sie steigt proportional zum Querschnitt des Muskels und beträgt in etwa 40 N/cm² Querschnittsfläche. Man unterscheidet dabei einen anatomischen Querschnitt und einen physiologischen Querschnitt. Bei parallelfaserigen Muskeln stimmen beide Querschnitte überein.

Anders verhält es sich bei gefiederten Muskeln: Hier ist der physiologische Querschnitt eines Muskels meist deutlich größer als der anatomische, sodass die auf die Sehne einwirkende Muskelkraft (Hubkraft) gesteigert wird. Allerdings nimmt die Muskelkraft mit steigendem Fiederungswinkel wieder ab.

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Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 3. August 2021 um 15:39 Uhr bearbeitet.

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