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Morbus Fahr

Nach Karl Theodor Fahr (1877 bis 1945), deutscher Pathologe
Synonyme: Fahr-Syndrom, Fahr’sches Syndrom
Englisch: Fahr's Disease

1 Definition

Beim Morbus Fahr handelt es sich um eine symmetrische Verkalkung der Basalganglien, die mit neurologischen und psychiatrischen Symptomen einhergehen kann.

2 Epidemiologie

Der Morbus Fahr manifestiert sich besonders im mittleren Lebensalter mit einem Erkrankungsgipfel zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. Neben sporadisch auftretenden Formen existiert auch eine autosomal-dominant vererbliche Form der Erkrankung.

3 Ätiologie

Die Ursachen des Morbus Fahr sind bisher nicht vollständig verstanden. Es werden vor allem endokrinen Störungen der Glandula parathyreoidea als auslösende Faktoren diskutiert.
Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu punktförmigen Kalkeinlagerungen in kleine Blutgefäße im Bereich der Basalganglien, die nicht auf Arteriosklerose zurückzuführen sind.

4 Symptomatik

Der Morbus Fahr manifestiert sich vor allem mit neurologischen und psychiatrischen Ausfallerscheinungen.
Neben athetotischen und dystonischen Bewegungsveränderungen kann es bei angeborenen Formen der Erkrankungen zu psychischen und motorischen Entwicklungsverzögerungen kommen.

5 Literatur

  • Fahr KT. Idiopathische Verkalkung der Hirngefässe. Zentralblatt für allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie, 1930-1931, 50: 129-133

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