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Medikamenteninduziertes Glaukom

Englisch: drug-induced glaucoma, medication induced claucoma

1 Definition

Ein medikamenteninduziertes Glaukom ist ein Sekundärglaukom, das durch Arzneistoffe ausgelöst oder verstärkt wird.

2 Pharmakologie

Medikamenteninduzierte Glaukome können sowohl in Form eines Offenwinkelklaukoms als auch als Winkelblockglaukom (Engwinkelglaukom) auftreten.

2.1 Offenwinkelglaukom

Die häufigste Ursache für medikamentös bedingte Offenwinkelglaukome ist die systemische Dauertherapie mit Glukokortikoiden. Seltener sind in der Onkologie eingesetzte Wirkstoffe wie Docetaxel und Paclitaxel auslösend. Pathophysiologisch steht die Überproduktion

von Kammerwasser im Vordergrund.

2.2 Winkelblockglaukom

Als mögliche Auslöser eines Winkelblockglaukoms kommt eine große Anzahl verschiedener Arzneistoffe in Frage. Sie können bei entsprechend veranlagten Patienten (enger Kammerwinkel) den Abfluss des Kammerwassers behindern. Dazu zählen u.a.:

Diese Seite wurde zuletzt am 1. Juli 2021 um 13:36 Uhr bearbeitet.

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