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Leukotrien-Shift

1 Definition

Als Leukotrien-Shift bezeichnet man die verstärkte Verstoffwechselung der Arachidonsäure über die Lipoxygenase (LOX) zu Leukotrienen bei Gabe von NSAR. Der Leukotrien-Shift ist ein möglicher Pathomechanismus des ASS-Intoleranz-Syndroms und des Analgetikaasthmas.

2 Hintergrund

NSAR blockieren durch die Hemmung der Cyclooxygenasen (COX) die Umsetzung von Arachidonsäure zu Prostaglandinen. Arachidonsäure wird damit vermehrt über die Lipooxygenase (LOX) zu Leukotrienen umgesetzt. Bei Patienten mit NSAR-Intoleranz besteht eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber den Cysteinylleukotrienen LTC4, LTD4 und LTE4. Sie löst eine verstärkte Bronchokonstriktion und damit ggf. ein Analgetikaasthma aus.

Fachgebiete: Pharmakologie

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