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Kristallsuspension

1 Definition

Eine Kristallsuspension ist eine Arzneiform zur parenteralen Anwendung, bei welcher der Wirkstoff in Form kleiner Kristalle in einer gesättigten Lösung vorliegt.

2 Pharmazie

In einer Kristallsuspension hat der Wirkstoff die Form eines schwer löslichen Salzes oder Esters. Die Partikelgröße der Kristalle liegt unter 40  µm. Durch diese Galenik ist die Wirkstofffreisetzung im Körper verzögert, was eine Depotwirkung zur Folge hat.

Die unlöslichen Kristalle bilden in der Ampulle einen Bodenkörper, der vor Gebrauch durch Aufschütteln wieder in der Lösung verteilt werden muss.

Kristallsuspensionen werden bei einer systemischen Therapie intramuskulär verabreicht, bei einer lokalen Therapie meist intrafokal oder subläsional. Sie dürfen nie intravenös injiziert werden.

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Fachgebiete: Pharmazie

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