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Inhibiting-Hormon

Synonyme: Inhibiting-Faktor, Statin
Abkürzung: IH, IF
Englisch: inhibiting hormone

1 Definition

Inhibiting-Hormone bzw. Release-Inhibiting-Hormone sind Neurohormone, die in bestimmten Kerngebieten des medialen Hypothalamus gebildet werden. Sie gelangen über ein spezielles Gefäßsystem, das hypophysäre Pfortadersystem, zur Adenohypophyse und hemmen dort die Bildung bzw. Freisetzung weiterer Hormone.

siehe auch: Hypothalamus-Adenohypophysen-Achse, Releasing-Hormon

2 Physiologie

Folgende Inhibiting-Hormone werden unterschieden:

Hormon Syntheseort Funktion
Somatostatin (GHIH) u.a. Ncll. arcuatus, suprachiasmaticus, ventromedialis, paraventricularis, periventricularis hemmt Sekretion von Somatotropin (GH) und die TRH-induzierte TSH-Sekretion
Prolactostatin (PIH) = Dopamin  Ncl. arcuatus hemmt die Sekretion von Prolaktin

Ob ein Melanotropin-Inhibiting-Hormon (MIH) zur Hemmung der MSH-Bildung führt, ist aktuell (2019) umstritten.

Diese Seite wurde zuletzt am 22. Oktober 2019 um 16:51 Uhr bearbeitet.

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