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Releasing-Hormon

Synonyme: Liberin, Releasing-Faktor
Abkürzung: RH, RF

1 Definition

Releasing-Hormone sind Neurohormone, die in bestimmten Kerngebieten im Hypothalamus gebildet werden. Sie gelangen über ein spezielles Gefäßsystem, das hypothalamo-hypophysäre Portalsystem, in hoher Konzentration zum Hypophysenvorderlappen und regen hier die Bildung von Steuerhormonen (glandotropen Hormonen) an, die in der Regel als Elemente von Regelkreisen die Funktion der Endorgane steuern.

2 Beispiele

Einige Releasing-Hormone und ihre Wirkung:

  • TRH (Thyreotropin-Releasing-Hormon) bewirkt die Freisetzung von TSH
  • CRH (Corticotropin-Releasing-Hormon) bewirkt die Freisetzung von ACTH
  • GnRH (Gonadotropin-Releasing-Hormon) bewirkt die Freisetzung von FSH und LH
  • PRH (Prolaktin-Releasing-Hormon) bewirkt die Freisetzung von PRL.
  • GHRH (Growth-Hormone-Releasing-Hormon) bewirkt die Freisetzung von GH

Die Existenz von PRH ist hypothetisch, da bisher kein biochemischer Nachweis dieses Hormons erbracht werden konnte. Die Freisetzung von Prolaktin wird auch durch andere Relasing-Hormone (z.B. TRH) stimuliert.

siehe auch: Inhibiting-Hormon

Fachgebiete: Physiologie

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