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Hypotrophie

von altgriechisch-neulateinisch: ὑπέρτροφή ("hypótrophé") - Unterernährung bzw. ὑπό ("hypó") - unter(halb), unzureichend, unter der Norm; τροφή ("trophé") - Nahrung, Ernährung
Synonym: Hypotrophia
Englisch: hypotrophy, hypotrophia

1 Definition

Als Hypotrophie bezeichnet man die Schrumpfung einer Körperstruktur (Gewebe, Organ etc.) durch Zellverkleinerung bzw. Abnahme des Zellvolumens. Im erweiterten Sinn ist auch ein unterdurchschnittliches, d.h. vermindertes Größenwachstum eine Hypotrophie.

Das Gegenteil der Hypotrophie ist die Hypertrophie.

2 Abgrenzung

Die Hypo­trophie ist durch eine reversi­ble Volumenverkleinerung der Zellen bei gleichbleibender Zellzahl gekennzeichnet. Bei einer Ab­nahme der Zell­zahl spricht man hingegen von einer Hypoplasie. Im der klinischen Alltagssprache werden diese feinen Differenzierungen selten eingehalten und beide Begriffe - gemeinsam mit der Bezeichnung Atrophie - in der Regel synonym verwendet.

3 Ätiologie

Eine Hypotrophie entwickelt sich beispielsweise bei fehlender Nährstoffversorgung, verminderter funktioneller Belastung, Entzündungen oder ungenügender hormoneller Stimulation. Sie ist Ausdruck eines reduzierten Zellstoffwechsels, bei dem mehr katabole Prozesse stattfinden als anabole. Eine Hypotrophie ist in der Regel pathologisch, kann aber auch Ausdruck eines physiologischen Rückbauprozesses (Involution) sein.

4 Beispiele

Diese Seite wurde zuletzt am 4. August 2020 um 13:23 Uhr bearbeitet.

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