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Haemoproteus

von altgriechisch: αἷμα ("haima") - Blut und Πρωτεύς ("Proteus") - griechischer Meeresgott (Anlehung an seine Wandelbarkeit)

1 Definition

Als Haemoproteus bezeichnet man eine Gattung einzelliger Parasiten, die zur Familie Plasmodiidae gezählt werden.

2 Taxonomie

3 Epidemiologie

Als Wirte kommen Vögel und Reptilien in Frage. Lausfliegen (Hippoboscidae) und Gnitzen (Culicoides) fungieren als Vektoren für die Parasiten.

4 Entwicklung

Im Zuge des Entwicklungszyklus laufen die Merogonien in Endothelzellen der Blutgefäße ab, die Weiterentwicklung der Gamonten findet in Erythrozyten statt.

5 Erkrankung

Infektionen mit Haemoproteus-Arten kommen v.a. bei Haustauben (Haemoproteus columbae), Enten und Truthühnern vor. In den meisten Fällen entwickeln befallene Tiere kaum klinische Symptome.

6 Literatur

  • Eckert, Johannes, Friedhoff, Karl Theodor, Zahner, Horst, Deplazes, Peter. Lehrbuch der Parasitologie für die Tiermedizin. 2., vollständig überarbeitete Auflage. Enke-Verlag, 2008.

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