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Gnathostomiasis

Synonyme: Larva-migrans-profundus-Syndrom, Larva-migrans-Syndrom
Englisch: gnathostomiasis

1 Definition

Gnathostomiasis ist eine Infektion mit Parasiten, die von der Fadenwurmgattung Gnathostoma spinigerum bzw. Gnathostoma hispidum ausgelöst wird.

2 Ätiologie und Epidemiologie

Die Fadenwürmer werden durch den Verzehr von rohem, beziehungsweise nicht durchgegartem Süßwasserfisch, Geflügel oder Froschfleisch übertragen. Es erkranken jährlich weniger als 20 Menschen an dieser Infektion. Sie kommt am häufigsten in Asien, Mexiko und Südafrika vor.

3 Kranheitsverlauf

Im frühen Stadium bewegen sich die Larven in der Leber oder im Darm - manchmal ohne Symptome auszulösen. Ab der 2. Woche nach der Aufnahme des Wurms in den Körper können gerötete Schwellungen an der Hautoberfläche sichtbar werden, die jucken oder schmerzen. Sie entstehen, wenn die Fadenwürmer in das Subkutangewebe wandern und bleiben manchmal einige Wochen bestehen. Die Würmer können im menschlichen Körper bis zu 10 Jahren überleben.

4 Symptome

5 Diagnostik

6 Therapie

Medikamentöse Therapaie mit Antihelminthika, z.B. Albendazol oder Ivermectin. Chirurgische Exzision des Wurms.

Tags:

Fachgebiete: Parasitologie

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