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Ganglionäre Opioid-Analgesie

Synonyme: ganglionäre Opioidanalgesie, ganglionäre lokale Opioidanalgesie, GLOA
Englisch: ganglionic local opioid analgesia

1 Definition

Unter einer ganglionären Opioid-Analgesie versteht man die Schmerzunterbrechung (Analgesie) an einem Ganglion durch Instillation des umgebenden Gewebes mit einem Opioid.

2 Technik

Bei der GLOA werden ca. 2 ml einer verdünnten Buprenorphin-Lösung (z.B. 1 Amp. Buprenorphin auf 10 ml NaCl 0,9%ig) in die Nähe des Ganglions injiziert. Es werden spezielle Kanülen mit Führungsinstrumenten, die auch als Abstandshalter dienen, verwendet. Das Opioid kann dabei auch gemeinsam mit einem Lokalanästhetikum appliziert werden. Als Zielganglien kommen indikationsabhängig z.B. in Frage:

3 Indikationen

Die ganglionäre Opioid-Analgesie kommt unter anderem zum Einsatz bei:

Fachgebiete: Neurologie

Diese Seite wurde zuletzt am 29. Oktober 2009 um 22:01 Uhr bearbeitet.

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