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Grenzstrangganglion

(Weitergeleitet von Ganglia trunci sympathici)

Synonyme: paravertebrale Ganglien, Ganglia trunci sympathici

1 Definition

Die Grenzstranganglien sind Ansammlungen von Nervenzellkörpern im Grenzstrang (Truncus sympathicus). Sie liegen vertikal angeordnet beidseits der Wirbelsäule und gehören zu den autonomen Ganglien.

2 Anatomie

Die Grenzstrangganglien erhalten von sympathischen Neuronen im Rückenmark Fasern mit denen u.a. die glatte Muskulatur von Blutgefäßen und Bronchien, das Erregungsleitungssystem des Herzens sowie die sekretorische Aktivität vieler Drüsen gesteuert wird. Die präganglionären Fasern verlassen den Spinalnerv über einen Ramus communicans albus und werden in den Grenzstrangganglien auf postganglionäre Fasern umgeschaltet. Letztere verlassen die Ganglien als Ramus communicans griseus, der wieder mit dem Spinalnerv konfluiert. Mit diesem ziehen sie in die Peripherie zu ihren Zielorganen.

Insgesamt gibt es beidseits je 22 bis 23 Grenzstrangganglien, die durch Nervenfasern eng miteinander verbunden sind. Im Sakralbereich konfluieren beide Grenzstränge. Dort befindet sich ein unpaares Grenzstrangganglion, das Ganglion impar.

Diese Seite wurde zuletzt am 22. November 2020 um 22:20 Uhr bearbeitet.

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