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Dyslipoproteinämie

1 Definition

Unter einer Dyslipoproteinämie versteht man ein gestörtes Verhältnis der Lipoproteinfraktionen im Blutserum, besonders das Missverhältnis von HDL zu LDL.

Der Begriff wird häufig gleichbedeutend mit Hyperlipoproteinämie verwendet. Dieser Begriff bezeichnet jedoch streng genommen kein Missverhältnis, sondern eine erhöhte Konzentration von Lipoproteinen im Blutserum. Dyslipoproteinämie und Hyperlipoproteinämie liegen jedoch häufig gleichzeitig vor und haben die gleichen therapeutischen Konsequenzen, so dass die Unterscheidung für den klinischen Alltag wenig Relevanz hat.

2 Einteilung

3 Diagnostik

Es werden zur Ermittlung des kardiovaskulären Risikos üblicherweise Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin und Triglyceride bestimmt. Als pathologisch werden LDL > 130 mg/dl und HDL < 35 mg/dl oder ein Quotient aus LDL/HDL > 5 angesehen.

4 Therapie

Die Therapie besteht in erster Linie aus einer entsprechenden Diät (hypokalorische Mischkost). In Abhängigkeit vom Gesamtrisiko kann das LDL-Cholesterin zusätzlich durch eine medikamentöse Therapie mit CSE-Hemmern gesenkt werden. Ziel ist hierbei das Absenken des LDL auf < 100 mg/dl.

5 Links

siehe auch Dyslipidämie

Fachgebiete: Innere Medizin

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