Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Autologe Stammzelltransplantation

1 Definition

Bei der autologen Stammzelltransplantation handelt es sich um eine Form der Stammzelltransplantation, die bei malignen hämatologischen Erkrankungen durchgeführt wird.

Im Gegensatz zur allogenen Stammzelltransplantation handelt es sich bei der autologen Stammzelltransplantation bei Spender und Empfänger um ein und dieselbe Person.

2 Prinzip

vgl. Stammzelltransplantation.

3 Besonderheiten

Vor einer hochdosierten Chemotherapie oder Radiotherapie (bei Krebspatienten) werden Stammzellen aus dem peripheren Blut oder Knochenmark des Patienten entnommen.

Zuvor werden die Stammzellen durch die vorherige subkutane Gabe hämatopoetischer Wachstumsfaktoren in das Blut mobilisiert.

Bei der "Stammzellspende" werden die im Blut zirkulierenden peripheren hämatopoetischen Stammzellen durch Stammzellapherese von anderen Zellen im Blut separiert. Damit nicht zusammen mit den Stammzellen auch Tumorzellen entnommen - und später bei der Spende wieder reinfundiert - werden, werden die gewonnenen Stammzellen auch mit Hilfe von Antikörpern von den Tumorzellen getrennt (Purging).

4 Links

vgl. Stammzelltransplantation, allogene Stammzelltransplantation

Fachgebiete: Innere Medizin

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

12 Wertungen (2.83 ø)

51.962 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2018 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: