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Atresia palpebrarum (Hund)

Synonym: Ancyloblepharon congenitum

1 Definition

Als Atresia palpebrarum bzw. Ancyloblepharon congenitum bezeichnet man eine kongenitale (angeborene) Liderkrankung beim Hund, die mit einer pathologisch verengten bzw. gänzlich fehlenden Lidspalte einhergeht.

2 Ätiologie

Eine Atresia palpebrarum ist angeboren. Sie entsteht, weil die postnatale Rarefizierung des Lidspaltenbereichs ausbleibt (persistierendes Ankyloblepharon).

3 Pathogenese

Durch die fehlende Rarefizierung kommt es zu einem partiellen oder gar totalen Verschluss der Lidspalte nach dem 14. Lebenstag.

4 Klinik

Betroffene Tiere sind von Geburt an auf dem erkrankten Auge blind.

5 Therapie

Die betroffene Lidspalte wird unter Vollnarkose entweder mittels Moskitoklemme gespalten oder mithilfe einer gezielten Inzision eröffnet. Abhängig vom Substanzverlust kann anschließend eine Lidplastik notwendig sein, um einen adäquaten Lidschluss zu gewährleisten.

6 Literatur

  • Walde I, Nell B, Schäffer EH, Köstlin RG. Augenheilkunde - Lehrbuch und Atlas. Hund, Katze, Kaninchen und Meerschweinchen. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Schattauer GmbH. 2008. ISBN 978-3-7945-2307-8
  • Ophthalmologie, Klinik für Kleintierchirurgie. Augenglossar für die Klinischen Übungen. Department/Universitätsklinik für Kleintiere und Pferde.

Diese Seite wurde zuletzt am 4. November 2021 um 10:20 Uhr bearbeitet.

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