Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Ölakne

Synonyme: Öl-Akne, Ölfollikulitis, Schmierölakne
Englisch: petroleum acne

1 Definition

Die Ölakne ist eine Unterform der Acne venenata, die unter bestimmten Bedingungen als Berufskrankheit anerkannt werden kann. Sie wird durch Kontakt mit Mineralölen ausgelöst.

2 Ätiologie

Der Kontakt mit den auslösenden Ölen erfolgt über direkten Hautkontakt oder über die Arbeitskleidung. Häufig betroffene Berufsgruppen sind beispielsweise Automechaniker, Straßenarbeiter, Dachdecker oder Schlosser.

3 Klinik

Die Ölakne ist am häufigsten im Gesicht und an den Streck­seiten der Oberarme und Oberschenkel lokalisiert. Charakteristisches Symptom der Erkrankung sind dicht stehende Komedonen, die sich sekundär entzünden können. Darüber hinaus treten Follikulitiden, Hyperkeratosen der Follikel und Furunkel auf.

4 Diagnostik

Die Diagnose wird in erster Linie durch eine Anamnese und das Vorliegen der typischen klinischen Symptome gestellt.

5 Therapie

Am wichtigsten ist das Meiden des Auslösers. Nach Kontakt mit den Ölen sollte die Haut ausgiebig gereinigt werden. Neben Seifen und Syndets kommen dabei auch spezielle alkoholische und adstringierende Gesichtswasser zum Einsatz. Eine zusätzliche prophylaktische Maßnahme ist das regelmäßige Wechseln der Arbeitskleidung. Keratolytische Maßnahmen umfassen unter anderem das mechanische Abschleifen der Haut.

6 Literatur

Fachgebiete: Dermatologie

Diese Seite wurde zuletzt am 7. April 2022 um 16:45 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

1 Wertungen (4 ø)

21 Aufrufe

Copyright ©2022 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: