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Pneumonieprophylaxe

1 Definition

Die Pneumonieprophylaxe dient dem Vorbeugen einer Lungeninfektion (Pneumonie) durch spezielle Maßnahmen und Techniken zum Erhalt bzw. zur Steigerung der Lungenvitalität bei länger immobilisierten oder anderweitig Pneumonie-gefährdeten Patienten.

2 Ziele

Eine Pneumonieprophylaxe dient der Beseitigung von Faktoren, welche die Entstehung einer Pneumonie begünstigen. Einzelziele sind u.a.:

Voraussetzung ist eine ausreichender EZ und AZ des Patienten, da Abhusten Energie benötigt.

3 Indikationen

4 Verminderung der Risikofaktoren

Die Risikofaktoren einer Pneumonie lassen sich vermindern durch:

5 Maßnahmen zur Tonusminderung

Zur Lösung von Verspannungen der Faszien und der Atemmuskulatur werden Techniken aus der physikalischen Therapie eingesetzt. Hierbei empfehlen sich im Besonderen Techniken der klassischen Massage und der Bindegewebsmassage (BGM), wie z.B.:

Ist nach der Behandlung die Atemfrequenz pro Minute verringert, so kann man davon ausgehen, dass der Tonus der Atemhilfsmuskulatur und die Spannung im Bindegewebe gesenkt werden konnten. Die weitere Steigerung der Behandlung sollte nur sehr langsam erfolgen, da jede stärkere Belastung anfänglich vermieden werden muss.

6 Weitere Maßnahmen

7 Quellen

  • Thieme Taschenbuch Krankengymnastik Band 8 Innere Medizin

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