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Cortex cerebri

(Weitergeleitet von Großhirnrinde)

von lateinisch: Cortex - Rinde, cerebrum-Gehirn
Synonyme: Hirnrinde, Großhirnrinde
Englisch: cerebral cortex

1 Definition

Der Cortex cerebri ist ein Teil des Endhirns (Telencephalon). Er besteht aus Zellkörpern von Neuronen, also grauer Substanz (Substantia grisea). Afferente und efferente Fasern dieser Neurone bilden die weiße Substanz (Substantia alba), die zwischen den Gebieten grauer Substanz liegt.

2 Aufgaben

Der Cortex cerebri ist die phylogenetisch jüngste und am weitesten entwickelte Hirnregion. Er dient höheren Funktionen wie z.B. Verarbeitung von Sinneswahrnehmungen, Sehen, Lesen, Hören, Sprechen, Planung und Ausführung von Willkürbewegungen, Bewusstsein, komplexem Denken, Persönlichkeit, etc.

3 Aufbau

3.1 Topographische Gliederung

Der Cortex lässt sich grob in 5 Lappen unterteilen:

Die einzelnen Lappen unterteilen sich in Windungen (Gyri), die durch Furchen (Sulci) und Spalten (Fissuren) voneinander getrennt sind. Dazu gehören:

3.2 Funktionelle Gliederung

Funktionell lässt sich der Cortex grob in verschiedene Regionen gliedern (nach Brodmann). Zu den wichtigsten gehören:

3.3 Histologischer Schichtenaufbau

3.3.1 Isocortex

Der Isocortex weist von außen nach innen 6 Schichten auf:

Von herausragender Bedeutung sind die IV. Schicht (Afferenzen u.a. aus Thalamus) und die V. Schicht ("Betz-Riesenpyramidenzellen", Efferenzen u.a. über Pyramidenbahnen) Der unterschiedliche histologische Aufbau des Cortex ist Grundlage der zytoarchitektonischen Kartierung der Hirnrinde.

3.3.2 Allocortex

Der Allocortex weist von außen nach innen 3 bis 5 Schichten auf:

Er kann in den Paläocortex und den Archicortex unterteilt werden.

3.4 Innere Verknüpfungen

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Fachgebiete: Zentralnervensystem

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