Epitheloidzellgranulom
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1 Definition [bearbeiten]
Das Epitheloidzellgranulom ist ein Granulom, das durch Vorhandensein von Epitheloidzellen gekennzeichnet ist.
2 Einteilung [bearbeiten]
2.1 Nicht-verkäsendes Epitheloidzellgranulom [bearbeiten]
Das nicht-verkäsende Epitheloidzellgranulom (auch nicht-verkäsendes Granulom, Granulom vom Sarkoidose-Typ genannt) kommt u.a. vor bei Sarkoidose, Morbus Crohn, Beryliose und exogen-allergischer Alveolitis. Seine histologischen Merkmale sind:
- fehlende zentrale Nekrose
- Langhans-Riesenzellen
- Epitheloidzellenwall
- Lymphozyten
2.2 Verkäsendes Epitheloidzellgranulom [bearbeiten]
Das verkäsende Epitheloidzellgranulom (auch als Granulom vom Tuberkulose-Typ bezeichnet) kommt vor bei Tuberkulose, Wegener-Granulomatose, Lues und tuberkuloider Lepra. Es zeichnet sich aus durch:
- zentrale verkäsende Nekrose
- Langhans-Riesenzellen
- Epitheloidzellen
- Lymphozyten-Randwall
Fachgebiete: Pathologie
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