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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist wahr: Wir sind an den Strand gefahren und machen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 23. bis 31. Juli 2016 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 01. August kann wieder mit voller Kraft geschrieben werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn Ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Divertikulose

Englisch: diverticulosis

1 Definition

Divertikulose ist die Bezeichnung für das Auftreten multipler Divertikel des Colons. Es handelt sich hierbei um Pseudodivertikel, d.h. nicht alle Wandschichten sind beteiligt.

2 Epidemiologie

Die Divertikulose gilt als Zivilisationskrankheit, die durch ballaststoffarme Ernährung in den Industrieländern gefördert wird. Sie kommt gehäuft im höheren Lebensalter (> 70 Jahre) vor.

3 Pathogenese

Die Pathogenese der Divertikulose ist nicht vollständig geklärt. Aus epidemiologischen Daten und klinischer Beobachtung sind eine Reihe von prädisponierenden Faktoren bekannt:

4 Lokalisation

Die Divertikel können grundsätzlich in allen Abschnitten des Dickdarms auftauchen. Bevorzugt ist jedoch das Colon sigmoideum betroffen.

5 Klinik

Die meisten Patienten (80%) mit einer Divertikulose sind asymptomatisch und die Erkrankung wird häufig als Nebenbefund bei einer Koloskopie entdeckt. Symptomatisch wird ein Colondivertikel erst bei Entstehung einer Divertikulitis.

5.1 Komplikationen

Neben der akuten Divertikulitis können weitere Komplikationen auf dem Boden eines Divertikels entstehen. Diese umfassen zum Beispiel:


6 Therapie

Die Therapie ist abwartend, ein (notfallmäßiges) chirurgisches Vorgehen ist bei Eintreten von Komplikationen oder rezidivierender Divertikulitis angebracht.

Bei nachgewiesener, jedoch asymptomatischer Divertikulose sollte die Ernährung auf ballaststoffreiche Kost umgestellt werden, weiterhin sollten Stuhlunregelmäßigkeiten reguliert werden.

Bei akuter Divertikulitis ist je nach Schweregrad unter Konsultation eines Chirurgen vorerst eine konservative Therapie anzustreben, die Therapieprinzipien sind hierbei:

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