Englisch: nystagmus, nystaxis


Mit dem Begriff Nystagmus beschreibt man unkontrollierbare, rhythmisch verlaufende Bewegungen des Auges.
In der Regel ist der Nystagmus durch eine gerichtete langsame Bewegung in eine Richtung und eine konsekutive schnelle Rückholbewegung gekennzeichnet. Dabei wird der Nystagmus nach der Richtung der schnellen Komponente benannt.


An dieser Stelle sollte eigentlich ein Flash-Film zu sehen sein.
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Der optokinetische Nystagmus ist ein physiologischer Nystagmus, der Auftritt, wenn man bewegte Gegenstände mit den Augen verfolgt, z.B. aus einem fahrenden Zug oder Auto nahe gelegene Bäume fixiert. Dabei folgen die Augen langsam der Bewegungsrichtung der fixierten Gegenstände, um dann regelmäßig schnelle Sakkaden in die Gegenrichtung auszuführen.
Am besten sieht man einen Nystagmus bei der Untersuchung des Patienten unter der Frenzelbrille. Weitere Methoden sind die Elektronystagmographie (ENG) und die Prüfung des Vestibularorgans z.B. duch Auslösen des kalorischen Nystagmus.
Nystagmus tritt in der Regel in Verbindung mit Schwindel auf und wird auch im Anfall bei einem Morbus Menière gesehen. Nystagmus kann auch mit schweren neurologischen Störungen einhergehen, z.B. der dissoziierte Nystagmus.


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