MIBG-Szintigraphie: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 11. Juli 2017, 19:44 Uhr
Synonym: I-Metaiodobenzylguanidin-Szintigraphie
Englisch: MIBG-scan
Definition
Der MIBG-Scan ist eine nuklearmedizinische Untersuchung zum Nachweis neuroendokriner bzw. neuroektodermaler Tumoren (z.B. Phäochromozytom, Neuroblastom, etc).
Verfahren
Beim MIBG-Scan erhält der Patient radioaktiv markiertes Metaiodobenzylguanidin (131I-MIBG). Dieses Radiopharmazeutikum wird in der Regel intravenös, seltener auch inhalativ oder per os angewendet. MIBG wird von noradrenergen Körperzellen aufgenommen und in ihnen angereichert. Die abgegebene Strahlung kann dann mit Hilfe einer Gammakamera aufgezeichnet und von einem PC in Bildinformation umgewandelt werden.
Nebenwirkungen
Als Nebenwirkungen der Untersuchung können Tachykardie, Palpitationen und ein vorübergehender Blutdruckanstieg auftreten. Desweiteren können Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoen und Bauchkrämpfe beobachtet werden.
Die Anreicherung des radioaktiven Jods in der Schilddrüse wird durch Gabe von normalem Jod vor und nach der Gabe von MIBG verhindert.