Zusatzweiterbildung Orthopädische Rheumatologie
Definition
Die Zusatzweiterbildung Orthopädische Rheumatologie vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten in der Diagnostik und Therapie entzündlich-rheumatischer Erkrankungen des Bewegungsapparates. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf orthopädisch-konservativen und operativen Behandlungsverfahren. Die Zusatzweiterbildung ergänzt die internistisch ausgerichtete rheumatologische Versorgung um gelenkerhaltende, rekonstruktive und rehabilitative Maßnahmen.
Hintergrund
Die Zusatzweiterbildung Orthopädische Rheumatologie ist in der (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018 der Bundesärztekammer geregelt. Die orthopädische Rheumatologie ist als Schnittstellenfach zwischen Rheumatologie, Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Rehabilitation etabliert.
Voraussetzungen
Voraussetzung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist die Anerkennung als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Die Weiterbildungszeit beträgt 24 Monate an einer befugten Weiterbildungsstätte (Abweichungen je nach Landesärztekammer möglich).
Literatur
- BÄK: Zusatzweiterbildung Orthopädische Rheumatologie, abgerufen am 10.02.2026
- BÄK: Logbuch für Zusatzweiterbildung Orthopädische Rheumatologie, abgerufen am 10.02.2026