Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Wharton-Sulze

nach Thomas Wharton (englischer Arzt)
Synonym: Whartonsche Sulze
Englisch: Wharton's jelly

1 Definition

Die Wharton-Sulze gehört zum embryonalen Bindegewebe und kennzeichnet das Gewebe der Nabelschnur, in welche die Nabelarterien und Nabelvene eingebettet sind.

2 Histologie

Die Wharton-Sulze enthält wenige verzweigte Fibrozyten, die in ein Maschenwerk aus Kollagen- und Retikulinfasern eingebettet sind. Die Interzellularsubstanz ist reich an Hyaluronsäure, die Wasser bindet und dadurch eine druckresistente, aber gleichzeitig flexible Pufferschicht bildet, welche die Nabelgefäße vor Abdrückung und Abknickung schützt. Außen ist die Wharton-Sulze von Amnionepithel umgeben.

Die Zahnpulpa weist eine ähnliche Zusammensetzung wie die Wharton-Sulze auf.

siehe auch: gallertiges Bindegewebe

Fachgebiete: Histologie

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

3 Wertungen (5 ø)

5.781 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: