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Vorwärtshemmung

1 Definition

Die Vorwärtshemmung ist eine Form der neuronalen Hemmung, bei der eine Axonkollaterale ein inhibitorisches Interneuron erregt, das wiederum eine andere, benachbarte Nervenzelle hemmt. Dadurch kann ein Reiz in einem Projektionssystem auf verschiedene Nervenzellen gleichzeitig erregend und hemmend wirken.

2 Hintergrund

Das hemmende Interneuron kann durch diese "Vorabinformation" die Aktivität seiner Zielzelle - z.B. durch Ausbildung eines IPSP - schneller unterdrücken. Die Vorwärtshemmung kommt z.B. vor, wenn ein Reiz Motoneurone des Agonisten erregt und gleichzeitig Motoneurone des Antagonisten hemmt.

siehe auch: Rückwärtshemmung

Fachgebiete: Physiologie

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