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Inhibitorisches postsynaptisches Potenzial

(Weitergeleitet von IPSP)

von lateinisch: inhibere - hindern, hemmen
Synonym: inhibitorisches postsynaptisches Potential

1 Definition

Das inhibitorische postsynaptische Potenzial, kurz IPSP, ist eine lokale Änderung des Membranpotenzials an der postsynaptischen Membran von Nervenzellen. Sie erschwert durch Hyperpolarisation die Auslösung eines Aktionspotenzials.

2 Hintergrund

Beim IPSP werden von der Präsynapse inhibitorische Neurotransmitter wie GABA oder Glycin ausgeschüttet, die an entsprechende Rezeptoren (GABA-Rezeptor, Glycinrezeptor) der Postsynpase andocken. Die Aktivierung dieser Rezeptoren führt zur Öffnung von ligandengesteuerten Chlorid-Kanälen, die eine Hyperpolarisation der postsynaptischen Membran auslöst.

siehe auch: exzitatorisches postsynaptisches Potenzial (EPSP)

Fachgebiete: Physiologie

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