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Verdampfen

Englisch: vaporisation

1 Definition

Als Verdampfen versteht man den Übergang einer Flüssigkeit vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand (Phasenübergang).

2 Hintergrund

Wird eine Flüssigkeit in ein Gefäß eingebracht und luftdicht verschlossen, verdampft diese so lange, bis sich ein Gleichgewicht zwischen der Flüssigkeit und der Dampfphase eingestellt hat (Dampf-Flüssig-Gleichgewicht). Der im Gefäß vorherrschende Druck wird dann als Dampfdruck bezeichnet. Wird das Gefäß anschließend geöffnet, entweicht die Dampfphase und die Flüssigkeit kann weiter verdampfen, bis entweder die Flüssigkeit vollständig verdampft ist oder sich erneut ein Gleichgewicht mit der Umgebungsatmosphäre eingestellt hat. Dieser Prozess wird jedoch als Verdunsten bezeichnet.

Jene Energie, die zum Verdampfen erforderlich ist, heißt Verdampfungswärme bzw. Verdampfungsenthalpie. Der Umkehrvorgang vom gasförmigen in den flüssigen Aggregatzustand wird als Kondensation bezeichnet.

3 Quelle

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