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Kondensation (Physik)

Englisch: condensation

1 Definition

Als Kondensation wird in der Physik der Phasenübergang eines Stoffes vom gasförmigen in den flüssigen Aggregatzustand bezeichnet.

2 Nomenklatur

Das Gegenteil einer Kondensation (flüssig zu gasförmig) wird Verdampfen, Sieden bzw. Verdunsten genannt. Den Übergang vom festen Aggregatzustand auf den gasförmigen Zustand wird als Sublimation, das Gegenteil als Resublimation bezeichnet.

3 Vorkommen

Kondensationsprozesse der Atmosphäre sind die Grundlage der Bildung von Niederschlag aus Wasserdampf sowie der Nebel- bzw. Wolkenbildung. Damit es zur Kondensation kommt, muss die Luft lokal an Wasser übersättigt sein. Dies kann durch Erhöhung der absoluten Luftfeuchtigkeit oder durch Reduktion der Lufttemperatur entstehen, jedoch beeinflussen viele weitere Faktoren diesen Prozess.

Des Weiteren wird die Kondensation für diverse technische Anwendungen genutzt, z.B. in Dampfkraftwerken, in Klimaanlagen oder zur Abgasreinigung.

Fachgebiete: Physik

Diese Seite wurde zuletzt am 13. September 2019 um 12:30 Uhr bearbeitet.

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