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Spinnbarkeit

1 Definition

Als Spinnbarkeit bezeichnet man eine Eigenschaft des Sekrets des Gebärmutterhalses (Cervix uteri). Spinnbarkeit bedeutet, dass der Zervixschleim zwischen zwei Fingern auseinandergezogen Fäden zieht.

2 Hintergrund

Die Spinnbarkeit des Zervixschleims entsteht vor dem Eisprung (Ovulation) unter dem Einfluss von Östrogenen. Sie beruht auf der parallelen Anordnung der Muzinfäden des Sekrets. So ist der Zervixschleim für Spermien besonders leicht zu durchdringen. In den anderen Phasen des Menstruationszyklus ist der Zervixschleim nicht spinnbar und dementsprechend schlecht durch Spermien zu durchdringen.

Die Spinnbarkeit des Zervixsekrets wird bei Methoden der natürlichen Familienplanung wie der Billings-Methode oder der symptothermalen Methode beobachtet.

siehe auch: Farnkrautphänomen

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Fachgebiete: Gynäkologie

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