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Rifamycin

1 Definition

Rifamycine sind eine Gruppe makrozyklischer Laktame mit antibiotischer Wirkung. Sie werden von Bakterien aus der Familie der Pseudonocardiaceae gebildet, können aber auch synthetisch hergestellt werden.

2 Wirkmechanismus

Rifamycine binden irreversibel an die Beta-Untereinheit der DNA-abhängigen RNA-Polymerase von Prokaryoten. Auf diese Weise blockieren sie die DNA-Bindung des Enzyms und damit die Initiierung der Kettenbildung. Durch die Unterdrückung der Transkription wird die Proteinbiosynthese gehemmt. Die Wirkung ist bakterizid.

3 Wirkspektrum

Rifamycine wirken gegen verschiedene Bakterien, insbesondere gegen Mykobakterien. Sie werden u.a. zur Therapie von Tuberkulose und Lepra eingesetzt.

4 Vertreter

Diese Seite wurde zuletzt am 6. Juni 2021 um 08:14 Uhr bearbeitet.

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