Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 13. bis 26. Juni 2022 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 27. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Relativer afferenter Pupillendefekt

1 Definition

Ein relativer afferenter Pupillendefekt, kurz RAPD, entsteht meist durch eine Störung des Nervus opticus eines Auges. Durch eine Schädigung der Afferenzen kommt es bei Beleuchten des betroffenen Auges zu keinem Pupillenreflex - weder auf dem beleuchteten Auge, noch auf dem kontralateralen Auge.

2 Hintergrund

Wird das kontralaterale Auge mit intaktem Nervus opticus beleuchtet, kommt es zu einer regelrechten Miosis der Pupillen beider Augen. Der Pupillenreflex wird vom intakten Nervus opticus über die Area pretectalis auf den Nucleus Edinger-Westphal des geschädigten Auges verschaltet und via Nervus oculomotorius ausgelöst.

3 Ursachen

Mögliche Ursachen einer RAPD sind:

3.1 Diagnose

Ein RAPD kann mittels Swinging-Flashlight-Test diagnostiziert werden. Bei Beleuchtung des gesunden Auges stellen sich beide Pupillen eng. Bei Beleuchtung des Auges mit einem RAPD erfolgt keine Reaktion auf die Beleuchtung.

Tags:

Fachgebiete: Augenheilkunde

Diese Seite wurde zuletzt am 12. Februar 2021 um 15:13 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

2 Wertungen (4 ø)

6.647 Aufrufe

Copyright ©2022 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: