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Ramus mandibulae (Veterinärmedizin)

Synonym: Unterkieferast

1 Definition

Als Ramus mandibulae bezeichnet man den vom Corpus mandibulae (Unterkieferkörper) ausgehenden, aufgebogenen Abschnitt der Mandibula.

2 Anatomie

Der platte und sagittal gestellte Ramus mandibulae geht aus dem Unterkieferkörper nach kaudal hervor und biegt anschließend jochbogenwärts ab. Am Unterkieferast können so zwei Flächen beschrieben werden:

Der rostrale Rand ist beim Fleischfresser nach lateral verbreitert, bei den restlichen Haussäugetieren hingegen scharf begrenzt. Der Grenzbereich zwischen dem Kehlrand des Unterkieferkörpers und Halsrand des Unterkieferastes bildet Kieferwinkel (Angulus mandibulae). Dieser ist beim Fleischfresser zum Processus angularis ausgezogen. Beim Pferd hingegen findet man dorsal die Tuberositas musculi sternomandibularis.

Das freie und jochbogenwärts zeigende Ende des Ramus mandibulae ist zum Processus condylaris ausgezogen, auf dessen medialer Fläche die Fovea pterygoidea als Ansatzstelle des Musculus pterygoideus lateralis liegt. Gleichzeitig findet man in diesem Bereich das bei den Haussäugetieren nur angedeuteten Collum sowie Caput mandibulae zur Bildung des Kiefergelenks sowie den nach rostral ragenden Processus coronoideus (Ansatz des Musculus temporalis). Beide Knochenfortsätze werden durch die Incisura mandibulae voneinander getrennt.

3 Literatur

  • Nickel, Richard, August Schummer, Eugen Seiferle. Band I: Bewegungsapparat. Lehrbuch der Anatomie der Haustiere. Parey, 2004

Diese Seite wurde zuletzt am 1. Juni 2018 um 22:35 Uhr bearbeitet.

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