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Papillitis stenosans

1 Definition

Die Papillitis stenosans beschreibt eine gutartige, entzündlich-sklerosierende Stenose der Papilla duodeni major.

2 Ätiologie

Die Ätiologie der Papillitis stenosans ist derzeit (2020) noch unklar. Sie tritt meist bei Patienten nach ERCP, chronischer Papillitis, rezidivierender Cholelithiasis oder chronischer Entzündung des Pankreaskopfes auf.

3 Klinik

Aufgrund des Gallerückstaus ist ein positives Courvoisier-Zeichen möglich.

4 Histologie

Die narbige Papillitis stenosans stellt sich histologisch als eine (fibro-)glanduläre Hyperplasie dar.

5 Differenzialdiagnosen

Differenzialdiagnostisch muss bei einem positivem Courvoisier-Zeichen eine Raumforderung des Pankreaskopfes und ein Gallengangskarzinom ausgeschlossen werden. Des Weiteren kommen ein Papillenadenom, die primär sklerosierende Cholangitis (PSC), eine Sphincter-Oddi-Dysfunktion und eine Cholelithiasis in Frage.

6 Therapie

Zur Entlastung wird eine Papillotomie im Rahmen einer ERCP durchgeführt.

Diese Seite wurde zuletzt am 19. November 2020 um 12:22 Uhr bearbeitet.

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