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Normalhörigkeit

1 Definition

Der Begriff Normalhörigkeit ist eine Bezeichnung aus der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und beschreibt eine dem Lebensalter entsprechende physiologische Hörleistung.

2 Hintergrund

Wird bei einer Audiometrie keine Schwerhörigkeit diagnostiziert, spricht man in der Medizin von einer Normalhörigkeit. Um das Hörvermögen eines Menschen zu testen, muss die Hörschwelle bestimmt werden. Weicht die getestete Hörleistung bis höchstens 20 dB von der definierten Hörschwelle ab, lautet der Befund Normalhörigkeit.

3 Normierung

Die altersentsprechende Normalhörigkeit wird durch die ISO 7029:2000 beschrieben. Die ISO 7029:2000 ersetzt die erste Auflage ISO 7029:1984. Sie beschreibt die statistische Verteilung der altersbegleitenden Hörschwellenabwanderung ("Presbyakusis") ab dem Alter von 18 Jahren ohne Lärmexposition und Ohrerkrankungen und endet mit dem Lebensalter von 70 Jahren.

Die ISO 7029:2000 beruht auf weiteren Normen (wie z.B. der Norm zur Bestimmung der Bezugshörschwelle durch ISO 389-9:2007, der Norm zur Schwellenermittlung ISO 8253-1, der Norm zur Audiometereichung ISO 389-1 u.a.).

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