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Nervus ilioinguinalis (Veterinärmedizin)

Synonym: N. ilioinguinalis

1 Definition

Als Nervus ilioinguinalis bezeichnet man den Ventralast des 2. bzw. 3. Lendennerven bei den Haussäugetieren.

2 Anatomie

Nach dem Entspringen aus dem Segment L2 bei den meisten Haussäugetieren bzw. L3 bei manchen Hunderassen (aufgrund von 7 Lendenwirbeln) verhält der Nervus ilioinguinalis sich im weiteren Verlauf wie der Nervus iliohypogastricus. Das Hautfeld seines Ramus cutaneus lateralis schließt sich an das des Nervus iliohypogastricus an, wobei sich das innervierte Areal als schmaler Streifen von der Hungergrube über die Vorderfläche des Oberschenkels bis zur Lateralseite des Kniegelenks erstreckt. Der Ramus cutaneus ventralis innerviert weitgehend dieselben Gebiete wie der entsprechende Ast des Nervus iliohypogastricus.

Der Nerv liegt im Spatium retroperitoneale, wobei kranial von ihm der Nervus iliohypogastricus bzw. Nervus iliohypogastricus caudalis und kaudal der Nervus cutaneus femoris lateralis verläuft. In manchen Fällen können sich die Fasern des Nervus ilioinguinalis im Musculus psoas major verlieren und scheinen dann zu fehlen.

3 Literatur

  • Künzel, Wolfgang. Topographische Anatomie, Hochschülerschaft Veterinärmedizinische Universität (Hersausgeber), 3. Auflage. WS 2011/12
  • Nickel, Richard, August Schummer, and Eugen Seiferle. Band IV: Nervensystem. Lehrbuch der Anatomie der Haustiere. Parey, 2004.

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