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Musculi interossei dorsales

von lateinisch: dorsum - Rücken; os - Knochen
Englisch: interossei dorsales muscles, dorsal interossei

1 Definition

Die Musculi interossei dorsales sind vier kurze, zweiköpfige, doppelt gefiederte Muskeln, die zur Hohlhandmuskulatur der Hand gehören und die Zwischenräume der Mittelhandknochen (Ossa metacarpalia) füllen.

2 Verlauf

2.1 Ursprung

Die Musculi interossei dorsales entspringen mit ihren beiden Köpfen an den gegenüber liegenden Flächen von jeweils zwei benachbarten Ossa metacarpalia. Der Musculus interosseus I hat seinen Ursprung also an der Ulnarseite des Os metacarpale I und an der Radialseite des Os metacarpale II. Die weiteren 3 Muskeln folgen diesem Schema.

2.2 Ansatz

Die kurzen Sehnen der Muskeln setzen jeweils nach folgendem Schema an der Phalanx proximalis und den Dorsalaponeurosen des 2.-4. Fingers an:

  • Musculus interosseus dorsalis I: Digitus II (radial)
  • Musculus interosseus dorsalis II: Digitus III (radial)
  • Musculus interosseus dorsalis III: Digitus III (ulnar)
  • Musculus interosseus dorsalis IV: Digitus IV (ulnar)
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3 Innervation

Die Innervation der Musculi interossei dorsales erfolgt durch Ramus profundus des Nervus ulnaris aus dem Plexus brachialis (Segmente: C8 und Th1).

4 Funktion

Die Musculi interossei dorsales bewirken eine Abduktion (Spreizung) der Finger in den Grundgelenken und unterstützen die Flexion der Finger in den Grundgelenken.

siehe auch: Musculi interossei palmares

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