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Mundfäule

Dies ist eine Flexikon-Seite für medizinische Laien. Die Informationen für Fachkreise finden Sie unter Stomatitis aphthosa.


Die Stomatitis aphthosa, auch Mundfäule genannt, ist eine durch Erstinfektion mit Herpes-Viren vom Typ I verursachte Entzündung der Mundschleimhaut.

Betroffen sind in der Regel Kinder zwischen dem 1. und 3. Lebensjahr. Nach Erstinfektion kommt es nach einer Inkubationszeit zwischen 3 und 7 Tagen zu einer ausgeprägten Entzündung der Schleimhaut von Mund und Rachen. Begleitend tritt meist hohes Fieber auf.

Als klinischer Befund imponieren zahlreiche Bläschen auf der Mundschleimhaut. Im Verlauf ulzerieren die Bläschen und weisen einen blutigen Blasengrund auf. Die Lymphknoten in der Umgebung sind in der Regel schmerzhaft geschwollen.

Die Blasen bzw. Ulzerationen sind sehr schmerzhaft und führen bei den Kindern zu Nahrungsverweigerung und hohem Leidensdruck bei Kind und Eltern.

siehe auch: Habituelle Aphthen

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