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Meniskusganglion

1 Definition

Unter einem Meniskusganglion versteht man eine Synovialzyste (Ganglion) an der Basis des Meniskus.

2 Epidemiologie

Männer im mittleren Lebensalter sind am häufigsten von der Erkrankung betroffen.

3 Ätiopathogenese

Häufig sind degenerative Veränderungen an den Menisken die Ursache für die Entstehung eines Meniskusganglions. In den meisten Fällen liegt der Ursprung des Ganglions, das eine Größe von bis zu einem Zentimeter erreichen kann, im Bereich des Außenmeniskus. Eine Verbindung nach außen oder eine Verbindung zur Gelenkhöhle besteht in der Regel nicht.

4 Klinik

Die betroffenen Patienten klagen über Schmerzen, die lokalisiert über dem Gelenkspalt bei Extension und Flexion sowie unter Belastung auftreten. Von den typischen Zeichen eines Meniskusrisses wie z.B. Gelenkschnappen oder Einklemmungen wird nur selten berichtet.

5 Diagnostik

5.1 Klinische Untersuchung

Im Rahmen der klinischen Untersuchung zeigt sich eine Schwellung im Bereich des Gelenkspaltes, die über eine prall-elastische Konsistenz verfügt und etwa einen Zentimeter groß ist. Ein Gelenkerguss ist in der Regel nicht vorhanden.

5.2 Bildgebung

Zur Darstellung eines Meniskusganglions werden in der Regel die Sonographie und/oder die Kernspintomographie eingesetzt.

6 Therapie

Bei ausgeprägten Beschwerden wird das Meniskusganglion im Rahmen einer offenen Operation entfernt. Wenn ein Meniskusriss vermutet wird, wird gleichzeitig arthroskopiert.

Fachgebiete: Chirurgie, Orthopädie

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